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"etc..." - Galerie Sur, Mai
2001
Die aus Metalldraht angefertigte "Raumzeichnung" war als
Metapher zu verstehen: Äußerlich klare Umrisse verbergen so
manch "undurchdringliches Wirrwarr im Inneren".
Die Natur stellt Inspirationsquelle und Ausgangspunkt in
der Arbeit der Künstlerin dar. Strukturen wie Heuhaufen, Weingärten,
Felder sind für Ameseder die "Haut der Erde", aus der sie
schließlich "Raumzeichnungen" aus Draht erschafft.
Bewusst wählt die Künstlerin Materialien, die nicht vor äußerlichen
Einflüssen gefeit sind. In diesem Falle wird Eisendraht verwendet,
an dessen Oberfläche sich eine Patina aus Rost bildet, die
dem Werk Lebendigkeit verleiht, aber gleichzeitig seine Vergänglichkeit
zur Schau stellt.
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